Meine Sammlung weist trotz massiver Diebstähle immer noch über 1000 Geräte aller Kategorien, über 1300 Röhren aller Gattungen sowie über ein Papierarchiv mit mehreren zehntausend Seiten Umfang auf, und ist zu besichtigen im oben genannten Schlossmuseum (für Routenplaner und Navigationsgeräte: Heringen/Helme, Schlossplatz 1). Die Öffnungszeiten sind Mo.-Do. von 8:00 bis 15:00 Uhr, es wäre mir aber lieb, wenn man sich vorher mit mir in Verbindung setzen würde, da ich nicht immer vor Ort bin, und erst ein Termin ausgemacht werden muss.
Diese Seiten sind als eine Art elektronischer Katalog gedacht, um eine Übersicht zu geben, was den Leser dieser Seiten in meinem Museum erwartet. Wie in jedem Museum wird sicherlich nicht alles ausgestellt werden, jedoch auf diesen Seiten wird alles, was vorhanden ist, auch gezeigt.
Überrestaurierte Geräte, die aussehen, als kämen sie frisch aus dem Laden, sind unglaubwürdig. Es lässt sich bei diesen Geräten keine Aussage treffen, ob sie je in einer Werkstatt waren, ob noch alles an ihnen original ist, und ob und in welchem Umfang Restaurierungen stattgefunden haben. Ich unterstelle dem einen oder anderen überrestaurierten Gerät sogar, dass es in krimineller Absicht „auf neu getrimmt“ wurde, um den Preis künstlich hoch zu treiben, was manchmal den Straftatbestand des Betruges erfüllt, vor allem dann, wenn derartige Geräte verkauft werden sollen.
In dieser Branche treten ab und zu auch bereits Fälschungen auf. Diese werden meist in krimineller Absicht hergestellt, und als Originale verkauft. Es lässt sich bei derartigen Fälschungen (die auch gerne als Imitate oder Repliken angeboten werden), am Preis ablesen, ob es sich um eine Replik oder eine Fälschung handelt. Repliken gleichen dem Original zwar bis ins letzte Detail, sind aber immer noch günstiger zu erstehen, als das Originalstück. Eine Fälschung wird meist zum Preis des Originals oder sogar noch über diesem angeboten.
In meiner Sammlung sind bisher keine Repliken vorhanden (eine Ausnahme bilden lediglich einige Exponate aus Papier), das hat bei mir aber ausschließlich mit einem begrenzten Budget zu tun, und nicht etwa, weil ich etwas gegen Repliken hätte. Im Gegenteil, manchmal ist eine Replik das einzige, das noch von einem ehemals vorhandenen Gerät oder anderem Stück übrig ist, nachdem die dazugehörigen Originale bereits ausgestorben sind.
Restaurierungen kann darf und soll man sehen, diese müssen aber auch reversibel sein, so verlangt es der Denkmalsschutz. Auch darf und soll man alten Geräten Gebrauchsspuren ansehen, (dazu gehärt auch etwas Dreck im Inneren, weil es während des Gebrauchs der Geräte gar nicht zu vermeiden ist, dass sich im Inneren Staub absetzt und über die Jahre und Jahrzehnte baut sich da eine ganz schön dicke Schicht auf), denn letztendlich sind oder waren es ja auch Gebrauchsgegenstände. Überrestaurierungen erfüllen diese Bedingungen nicht, sind daher unglaubwürdig und ihr historischer Wert geht gegen Null. Lediglich der Handelswert steigt, doch Sammler und Händler sind bekanntlich zweierlei.
Es gibt Sammler, die mit Leib und Seele Sammler sind, und es gibt eben auch Krämerseelen. Wer sich in welche Kategorie einreihen will, mag jeder für sich selbst entscheiden.
Ich werde mich auf meinen Seiten bewusst nicht länglich zu den vorgestellten Stücken äußern. Es erfolgt die Angabe der wichtigsten Daten und evtl. einiger interessanter Details und das war’s. Wer genauere Angaben benötigt, der möge mich in dem oben genannten Schlossmuseum heimsuchen, ich erteile dann die ersehnten Auskünfte, soweit mir das möglich ist. Dort können die Stücke auch im Original betrachtet und/oder bewundert werden.
Wer ein Datenblatt für eine Röhre benötigt, der möge mich unter der o.g. Adresse anschreiben. In meinem Archiv sind über 3000 Datenblätter vorhanden. Auch Bedienungsanleitungen, Serviceunterlagen und anderes Papiermaterial kann auf Anfrage geliefert werden. Sollte einmal etwas nicht verfügbar sein, bitte etwas später erneut versuchen, denn auch mein Archiv wird ständig erweitert.
Es wird auf meinen Seiten nicht mehr Anglizismen als unbedingt nötig geben.
Die Sprache der Elektronik ist zwar englisch, jedoch gibt es zu den meisten Begriffen auch deutsche Worte. Diese werde ich vornehmlich benutzen. Ausnahmen bilden lediglich englischsprachige Fachbegriffe, die sich im Laufe der Jahrzehnte eingebürgert haben, und in das Sprachgut der Techniker ohnehin seit Langem übernommen worden sind.
Die Objektseiten werden selbstverständlich immer weiter ausgebaut und ergänzt, denn jeder Neuzugang wird auch im Internet erscheinen.