Heutzutage, im Zeitalter der Taschenrechner, mutet ein Tischrechner wie der hier vorgestellte Iskra-122 vom russischen Hersteller Elorg schon beinahe exotisch an. Dennoch gibt es bis heute immer noch Tischrechner, allerdings sind diese, dank moderner Anzeigeelemente, in ihren Ausmaßen etwas kleiner. Die Tischrechner wurden vor allem in Büros eingesetzt, wo es darum ging, viele Berechnungen in verschiedensten Rechenarten durchzuführen. Die Ergebnisanzeige wurde mit Nixieröhren realisiert, da es in den 1970er Jahren noch keine Halbleiter-Anzeigeelemente in der geforderten Größe gab, und wenn es sie denn gab, waren diese noch kaum bezahlbar. Ein Rechner mit 16 Stellen, wie der hier gezeigte, wäre allein schon aus Kostengründen mit Halbleiteranzeigen nicht realisierbar gewesen, Nixieröhren hingegen standen in rauen Mengen zur Verfügung und waren daher entsprechend preiswert, so auch die mit ihnen bestückten Geräte.

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Rückansicht Seitenansicht Bodenseite und Netzsicherung
     

 

 

 

Hier habe ich das Gehäuse einmal abgenommen. Man sieht sehr gut, dass der Rechner in Modulbauweise ausgeführt ist. Vorn hinter dem Tastenfeld sieht man die Nixieröhren, die zu einer Batterie zusammengefasst sind.

Chassis von hinten

das Netzteil und die Gleichrichterdioden
     
     
das ist sicher ein Elko

typisch russischer Netzschalter

auf der Rückseite ist dieser Steckverbinder

 

Abmessungen (B x H x T):

385 x 140 x 380 mm

Gewicht:

12,5 kg

Stromversorgung:

220 V ~, 50 Hz

die Netzschnur ist fest mit dem Gerät verbunden

Anzeige:

Nixie-Röhren, 16stellig

Anzeigefarbe:

rötlich (rosa-orange)

Anzeigebreite:

16 Digit

Besonderheiten:

mehrere Rechenarten möglich

Gehäuse:

Gussaluminium

Baujahr:

1976

Verdrahtung:

gedruckte Schaltung in Modulbauweise

 

Röhrenbestückung:

16 x ИН-14

Nixie-Ziffernanzeigeröhre

 

 

 

 

 

 

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