In Kfz-Werkstätten werden auch Autobatterien geladen. Dazu benötigt man natürlich auch Ladegeräte. In den späten 1950er bis Mitte der 1960er Jahre waren derartige Geräte etwas größer dimensioniert, als wir das vielleicht von heutigen Ladegeräten gewöhnt sind. Die Größe der Geräte hatte etwas damit zu tun, dass die Geräte der ersten Generation noch mit Thyratrons bestückt waren. Späterhin kam man auf billigere Selengleichrichter zurück. Ein bereits mit Selengleichrichter bestücktes Gerät ist das hier vorgestellte, als Trockengleichrichter bezeichnete Ladegerät T 650 g vom VEB Elektrowärme Sörnewitz, den ich aus einer alten Autoschrauberei barg. Die Verhandlungen mit dem Werkstattmeister haben zwar etwas gedauert, aber schließlich rückte er das Museumsstück doch heraus. (Nun hat er endlich genügend Platz für sein modernes Ladegerät). Die Bilder sind unmittelbar nach der Demontage entstanden, daher ist das Gerät noch etwas staubig. Es war nämlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher, ob das Gerät nicht vielleicht in letzter Sekunde doch noch verschrottet werden würde.

BDS = Bezirksdirektion für Straßenwesen. So hieß die Straßenmeisterei in der DDR
     

die Batterie-Anschlussklemmen

Detail des oberen Teils

das Gehäuse von der Seite

     

 

 

 

und so sieht es von oben aus

Deckel abgenommen. Man erkennt einen riesigen Trafo

im unteren Teil der Selengleichrichter

     
   
     
 

Schalter für die Ladespannungen

 

Im oberen Teil des Gerätes ist in der Gehäusemitte ein Schiebewiderstand angebracht. Schiebt man diesen nach oben, erhält man mehr, schiebt man ihn nach unten, erhält man weniger Ladestrom.

Eingangsspannung:

110 / 220 V ~ 50 Hz

die Netzschnur ist fest mit dem Gerät verbunden

Ausgangsspannung:

4 / 6 / 12 V =

max. Ladestrom:

10 A

Leistungsaufnahme:

 

Gehäuse:

Stahlblech, für Wandbefestigung

Abmessungen (B x H x T):

390 x 690 x 390 mm

Gewicht:

 

Baujahr:

 

Preis:

 

Verdrahtung

konventionell

 

 

 

 

 

 

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