Vom polnischen Hersteller Unitra ZRK stammt das Oszilloskop OS 150. Für die Märkte des Ostblocks war das Gerät mit einer Oszillografenröhre B 13 S 8 vom Funkwerk Erfurt, für den westlichen Markt mit einer Oszillografenröhre D 13-26 GH von Philips ausgestattet. Laut Bedienungsanleitung ist das „…OS 150 ein Laborgerät hoher Klasse, zur Messung und Beobachtung der Verläufe von Vorgängen im Frequenzband von 0 bis 60 MHz bestimmt.“ Das Oszilloskop genügt also allen Sammleranforderungen durchaus, selbst für Reparaturwerkstätten wäre es heute noch (Das Teil ist über 35 Jahre alt!) uneingeschränkt verwendbar. Es handelt sich um ein Einstrahloszilloskop. Der Leuchtschirmdurchmesser beträgt 130 mm. Die an der Nachbeschleunigungselektrode anliegende Hochspannung beträgt 15 kV.Zur Grundausstattung gehört der Einkanalverstärkereinschub OS-150-1. Die Seitenbleche des Gehäuses sind mit Schnellverschlüssen befestigt. Das vor den Bildschirm gesetzte Messraster ist beleuchtbar. Das Oszilloskop ist mit einer Verzögerungsleitung ausgestattet und mit 5 Nuvistoren bestückt. Ferner verfügt das Oszilloskop über einen so genannten „Strahlfinder“. Dieser ermöglicht, im Falle des Auswanderns, den Strahl wieder zu finden bzw. zu lokalisieren. Die eingesetzte Oszillografenröhre ist eine Breitbandoszillografenröhre, bei der die Zuführung der Messspannungen sowohl an den Zeit- als auch an den Messplatten über Halskontakte realisiert wird. Ebenso wird die Fokussierspannung über einen Halskontakt zugeführt. Näheres siehe unter Röhre B 13 S 8. Allerdings würde ich das Gerät nicht allzu oft transportieren mögen, es ist nämlich ziemlich unhandlich.

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Rückansicht

Ansicht seitlich von oben

Netzanschluss - ein Warmgerätestecker alter Bauart

Chassis von oben

     

   

 

Chassis von rechts

Chassis von links

unter diesem Blech versteckt sich die Bildröhre

     

 

   

Netzgleichrichterdioden und Teil des Lüfters

Buchse und Umschalter für externe Synchronisation

Regler unter der Bildröhre
     

     
Regler an der Frontplatte Zeitbasisschalter

der Zeitbasisschalter von innen

     

 

 

 

Netztrafo und eine Batterie Elkos

dieses Teil ist eine Verzögerungsleitung

hier noch einmal das Chassis mit Einschub
     

 

 

 

wie Zapfen hängen die Nuvistoren an der "Decke"

Am Geräteboden ist ein Aufstellbügel angebracht.

Messbereich:

0 Hz... 1 GHz, im Grundzustand bis 60 MHz

Nennfrequenzbereich:

50 Hz ± 2 %

Abmessungen (B x H x T):

420 x 310 x 595 mm

Stromversorgung:

220 V ~, ± 2 %

die Netzschnur ist steckbar

Leistungsaufnahme:

250 W

Nennspannungsbereich:

198 .. 242 V ~

Gewicht:

24 kg

Gehäuse:

Aluminium, tragbar

Besonderheiten:

„Strahlfinder“

Bezugsfrequenz:

50 Hz ± 1 %

Baujahr:

1970/1971

Preis:

15.000,00 M

Kühlung:

Zwangskühlung

Verdrahtung:

gedruckte Schaltung

Betriebstemperatur:

10° C … 40° C

Luftfeuchtigkeit:

0 – 80 %

 

Röhrenbestückung:

5 x 7586

Nuvistor

B 13 S 8

Bildröhre

 

 

 

 

 

 

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