Von EMG Orion, Budapest, stammt der UHF-Generator TR-0602. Er reicht aus, um jeden derzeit auf dem Markt befindlichen Fernsehempfänger abzugleichen. Das Gerät ist tragbar, was bei dem enormen Gewicht des Gerätes geradezu wie Hohn erscheinen muss. Der Generator verfügt über eine doppelte Kreisskala, deren beide Scheiben untereinander angebracht sind, so dass beide gleichzeitig abgelesen werden können. Die Skala ist beleuchtet, und zwar derart, dass beim durchlaufen der oberen Skala die obere beleuchtet ist, beim durchlaufen der unteren Skala die untere beleuchtet wird.  Der Grobantrieb geschieht mittels eines so genannten Kurbelknopfes, der leider nicht mehr original ist. Über eine zweite Kreisskala wird ebenfalls mit einem Kurbelknopf die Feineinstellung betätigt. Der HF-Ausgang wird an eine N-Buchse geführt die Fremdmodulation wird über eine BNC-Buchse zugeführt. Ebenfalls ist noch eine 15-W-Kühlschranklampe eingebaut, die offenbar als Sicherung (?) dient.

wenn Sie auf die eingerahmten Bilder klicken, werden diese in voller Größe dargestellt.

   

 

die Bodenseite. Hier befindet sich ein Luftfilter Seitenansicht

Ansicht von hinten. In dem Schlitz oben ist ein Luftfilter

     

Die bei der Ansicht von hinten zu sehende Klappe habe ich einmal geöffnet. Darunter befinden sich weitere Netzsicherungen sowie ein Spannungswähler.

     

     
 

so sieht es unter der Klappe aus

 
     

 

 

 

Signalausgänge mit N-Buchsen

Signaleingänge mit BNC-Buchsen

     

   

 

die wechselnde Beleuchtung der Hauptskala

Chassis von hinten

     

   

 

Chassis von links und von rechts

Chassis von oben

     

     

Chassis von unten

Skalenantrieb

ein weitere Antrieb

     

 

 

 

unter dem Chassis findet sich dieser HF-Block

die runden Scheiben sind Kondensatoren

oben ist dieser Luftkanal

     

   

 

Lüftermotor ein Netztrafo und gleich noch zwei

Netzanschluss, Sicherung und Netzschalter

     
das Gerät ist in Baugruppen unterteilt, die mit diesen Steckern verbunden werden:
     
    Blick in den Oszillatorraum
     

 

 

 
die andere Seite des Oszillatorraumes, man sieht die Röhre

und das ist die Oszillatorröhre, die RH 7 C

mit dieser Platte wird sie geschützt

     

 

 

 

 

wozu wohl die Lampe dient? - offenbar als Widerstand

glühen diese Röhren nicht herrlich?

     
Da in dem Gerät diese Lampe vorhanden ist, dachte ich immer, das Gerät musste während des Betriebes im inneren leuchten wie ein UFO, doch weit gefehlt. Das Bild rechts zeigt, dass die Lampe auch während des Betriebes dunkel bleibt.
 

Frequenzbereich:

250...1000 MHz

Stromversorgung:

110,127,220 V ~

der Anschluss an das Lichtnetz erfolgt über einen Kaltgerätestecker

Leistungsaufnahme:

150 W

Gehäuse:

Aluminium, tragbar

Abmessungen (B x H x T):

320 x 572 x 375 mm

Gewicht:

55 kg *

Kühlung:

Zwangskühlung mittels Ventilator

Verdrahtung:

Hybrid

Baujahr:

1973 … 1977

Abstimmung:

Drehko

Skala:

Doppelte automatische Kreisskala, Kreisskala 180°

Besonderheiten: wechselnde Beleuchtung der Hauptskala

* = Beim Gesamtgewicht entfallen große Teile auf das Gehäuse und die Frontplatte, die jeweils eine Wandstärke von 6 mm besitzen!

Röhrenbestückung:

5 x ECC 85

 

6 AL 5

E 84 L

PL 500

E 88 CC

D 3 a

85 A 2 T

Stabilisator

150 C 2

Stabilisator

RH 7 C

„Bleistiftröhre“, Oszillator

Selengleichrichter

  Netzgleichrichter

Lampe 220 V 15 W

??????

 

 

 

 

 

 

zurück

Impressum