Eine der ältesten Empfängerarten ist der Detektorempfänger. Mit ihm begann die Entwicklung des deutschen Rundfunks, und er war nach dem Krieg das erste Empfangsgerät, das wieder gebaut wurde. Bei dem hier vorgestellten Empfänger „Baby“ handelt es sich um einen Detektorempfänger, der von Nora gebaut wurde. Es ist bereits ein fortgeschrittener Detektor, der bereits eine aufsteckbare Spule besitzt. Allerdings handelt es sich dabei immer noch um ein Billiggerät. Ich bekam den Detektor unlängst von einem guten Freund als Geschenk, (vielen Dank an Gerhard) obwohl Geräte dieser Art zu sehr hohen Preisen gehandelt werden.

 

 

 

Bodenseite. Nur eine einfache Pappe

Innenansicht

der Detektor *

     

     

Empfänger mit angeschlossenen Kopfhörern EH 333

Anschluss der Hörer mit Klemmbuchsen

Drehknopf mit Gradeinteilung 1… 100

     

 

 

 

Klemmbuchsen im Vergleich zur Erdbuchse

Einzelheit des Detektors

ein Drehkondensator

     

 

 

 

Anschluss der inneren Spule

die Steckspule und ihr Anschlussstecker mit gefederten Stiften

     

 
     

Leider kenne ich den Hersteller der Spule nicht. Man sieht nicht viel, denn sie ist folienumwickelt.

 
     

* = der Detektor selbst ist nichts anderes, als ein Gleichrichter. Der Empfänger würde auch funktionieren, wenn man anstelle des Detektors eine Halbleiterdiode verwendet. Aber Halbleiterdioden waren damals noch nicht erfunden.

Art:

Detektorempfänger

Betriebsspannung:

keine

Wellenbereich:

MW 350-600 m

Abstimmung:

Drehko

Kreise:

1

Lautsprecher:

Kopfhörer

Gehäuse:

Bakelit

Verdrahtung:

konventionell

Abmessungen (B x H x T):

120 x 150 x 160 mm

Gewicht:

442 g

Baujahr:

1927 … 1933

Preis:

9,- RM

Besonderheiten:

Steckspule

 

 

 

 

 

 

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