Vorweg sei gesagt, dass es sich hierbei um Vidiconröhren handelt, die in der DDR aus Lizenzgründen eben „Endikon“ genannt wurden. Ein Endikon ist also nichts anderes, als ein Vidicon.

Die Typenbezeichnung der Endikons entspricht derjenigen für Oszillografen- und Bildwiedergaberöh­ren. Sie besteht aus 2 bzw. 3 Buchstaben und 2 Zahlen, z.B. F 2,5 M 1 a

Der 1. Buchstabe bedeutet:

F = Bildaufnahmeröhre

Die folgende 1. Zahl gibt den größten Kolbendurchmesser in Zentimeter an.

Der 2. Buchstabe bedeutet:

M = magnetisch fokussiert und magnetisch abgelenkt.

Die folgende 2. Zahl gibt die Seriennummer an.

Weitere an die letzte Zahl angehängte Kleinbuchstaben kennzeichnen eine Qualitätsauswahl der betreffenden Röhre.

Während die F 2,5 M 2 auch für Film und Diaabtaster beim Fernsehen verwendet wird, ist die F 2,5 M 2 a ausschließlich für angewandte Fernsehtechnik bestimmt.

Die F 2,5 M 2 und F 2,5 M 2 a sind Folgetypen der F 2,5 M 1, F 2,5 M l a und b, sie sind jedoch lichtempfindlicher als ihre Vorgängertypen und besitzen geringere Trägheitserscheinungen.

 

Die F 2,5 M 1-UR und F 2,5 M l a-UR können sowohl im sichtbaren Spektralgebiet als auch im nahen Ultrarot bis etwa 1,9 am verwendet werden. Hier ist neben der Empfindlichkeit besonders auf die geringe Trägheit hinzu­weisen. Die Röhren können somit zur Übertragung bewegter Objekte verwendet werden, ohne dass dabei Nach­zieherscheinungen auf dem Fernsehbild zu erkennen sind.Die UR-Endikons können auch zur Überwachung von Arbeitsvorgängen herangezogen werden, die sich vor­wiegend in dunklen Räumen abspielen, z.B. Filmfabriken und Entwicklungsanstalten. Die Bildaufnahme erfolgt hier ausschließlich bei UR- Beleuchtung.Gegenüber der F 2,5 M 1-UR ist die Empfindlichkeit bei der F 2,5 M l a-UR etwas geringer.

 

 

 

 

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