Sämtliche Katodenarten von WF-Fotovervielfachern sind durchscheinend, wobei folgende Farbtöne auftreten:

SbCs-Katode (S, S11)

rötlich-braun

AgCsO-Katode (D, S1)

bläulich-violett

SbKNaCs-Katode (C, S20)

gelb-braun; goldfarben

Nomenklatur für die Typenbezeichnung

Der Typenschlüssel für Fotovervielfacher des VEB WF enthält Informationen über das Anwendungsgebiet, die Zahl der Dynoden, den Katodentyp und den äußeren Durchmesser.

1. Element:

Anwendungsgebiet

M = allgemeine Messprobleme

S = Kerntechnik

P = Fotometrie

 

2. Element:

Zahl der Dynoden

3. Element:

Anordnung der Fotokatode

F = Frontkatode

 

4. Element:

Strahlungseintrittsfenster

Q = Quarzglas

V = synthetisches Kieselglas

Normalglas ist nicht gekennzeichnet

 

5. Element:

Katodentyp

S = SbCs (S11)

C = SbKNaCs (S 20)

D = AgCsO (S 1)

 

6. Element:

Äußerer Kolbendurchmesser in mm

 

Beispiel:

M 12 F Q S 35

Seit 1976 folgt für neu- und weiterentwickelte Erzeugnisse nach der Bezeichnung des Fotokatodentyps eine dreistellige Zahl, deren erste zwei Ziffern den äußeren Kolbendurchmesser in mm angeben. Die 3. Stelle ist eine laufende Nummer (z.B. M 10 FS 300 oder M 11 FVS 300). Bei den Röhrentypen M 12 F 35 und M 10 F 29 ist aus der Nomenklatur die Katodenart nicht ersichtlich. Bei diesen Röhren handelt es sich jeweils um Typen mit D-Katode, die jedoch geringere Empfindlichkeiten aufweisen als die Typen M 12 FD 35 und M 10 FD 29.

 

 

 

zurück

Impressum