a)  Philips / Valvo

Der 1. Buchstabe kennzeichnet das System:

 

P

= Pentode

Q

= Tetrode

QQ

= Doppeltetrode

T

= Triode

 

Der Buchstabe M wurde bei älteren Senderöhren zur Kennzeichnung spezieller Modulatorröhren benutzt. Der Buchstabe D kennzeichnet gasgefüllte Gleichrichterröhren für den Netzteil von Sendeanlagen.

 

Der 2. Buchstabe kennzeichnet Katoden und Heizart:

 

A

= Wolframfaden, direkt geheizt

B

= thorisierter Wolframfaden, direkt geheizt

C

= Oxidfaden, direkt geheizt        

E

= Oxidkatode, indirekt geheizt

 

Der 3. Buchstabe bezeichnet bei einzelnen Röhren spezielle Eigenschaften:

 

L

= Großsenderöhre mit forcierter Luftkühlung

S

= Siliziumkolben

W

= Wasserkühlung

 

Der Buchstabe G kennzeichnet die Gasfüllung von Gleichrichterröhren.

 

Die 1. Zahl nach der Buchstabenfolge bezeichnet die maximale Anodenspannung in kV.

 

Die 2. Zahlengruppe bezeichnet die Nutzleistung in W oder kW bei unmoduliertem C- Betrieb.

 

Abschlussbuchstaben bezeichnen bei einzelnen Röhren mit verschiedener Sockelung die Sockelart:

 

E

= mittlerer 7-stift- Sockel

ED

= Edison- Schraubsockel

EG

= Edison- Goliathsockel

G

= mittlerer 4-stift- Bajonettsockel

GB

= großer 4-stift- (Jumbo)- Sockel

M

= mittlerer 5-stift- Sockel

P

= achtpoliger Außenkontaktsockel

b) Siemens, Telefunken

Die Senderöhren dieser Firmen sind nur durch die Buchstaben RS (Senderöhre) bzw. RV (Verstärkerröhren) in Verbindung mit einer fortlaufenden Zahlengruppe gekennzeichnet.

c) Brown-Boveri

Der 1. Buchstabe bezeichnet Trioden mit T, Tetroden mit Q und Pentoden mit P. Die folgende Zahlengruppe gibt die Größenordnung der Anodenverlustleistung an  und eine auf den Bindestrich folgende Ziffer ist eine fortlaufende  Entwicklungsnummer. Großsenderöhren mit forcierter Kühlung besitzen an erster Stelle den Buchstaben A und an dritter Stelle den Buchstaben L (Luftkühlung) oder W (Wasserkühlung).

 

 

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