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Die Bildröhren aller namhaften Anbieter der westlichen Welt werden nach einem einheitlichen System gekennzeichnet und bei einer Zentralstelle, der JEDEC in Paris, registriert. Die Typenbezeichnung erfolgt immer in einer festgelegten Folge von Buchstaben und Ziffern in der Form
A66EAK252X54
Dabei steht als erster Buchstabe
Die zwei folgenden Ziffern geben die diagonale Abmessung des sichtbaren Bildschirmes im angeregten Zustand in cm an, im Beispiel also 66 cm. Danach folgt eine dreistellige Buchstabenkombination, die Ihr jede Bildröhrenfamilie auf Anfrage des Herstellers von der JEDEC vergeben und für diesen registriert wird. Die Belegung der folgenden drei Digits, manchmal auch nur zwei, ist jedem Hersteller zur Kennzeichnung des Bildröhrentyps überlassen. X kennzeichnet den Phosphor und schließt die Röhrenbezeichnung ab. Danach folgen zwei Ziffern, mit denen der Hersteller nach eigener Wahl die Ablenkeinheit der Röhren-Spulenkombination klassifiziert.
Neben dieser Nomenklatur ist es aus historischen Gründen im internationalen Bildröhrengeschäft üblich, Bildröhren nach Zoll zu klassifizieren: Aus den 66 cm wird dann eine 28-Zoll-Röhre. Nun lässt sich leicht nachrechnen, dass 66 cm keineswegs 28" entsprechen. Mit den 28" war und ist auch nicht der Phosphorbildschirm gemeint, sondern der Glaskolben bzw. das Frontglas. Die Diagonale des Frontglases beträgt, über die Ecken gemessen, 70,8 cm und damit in der Tat etwa 28".