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MERKE: Anzeigeröhren, bei denen das Anzeigeband quer zur Röhrenachse liegt, werden „magisches Band“ genannt. Steht der Leuchtbalken parallel zur Röhrenachse, also senkrecht, wie bei der hier gezeigten PM 84, spricht man von einem „magischen Balken“.
Das hier gezeigte Exemplar der Gemeinschaftsröhre PM 84 wurde vom VEB Röhrenwerk „Anna Seghers“ Neuhaus am Rennweg hergestellt. Die Bauart des Leuchtschirms gab dieser Röhre den Namen „magischer Balken“. Die Röhre ist bis auf ihre Heizdaten identisch mit der EM 84. Verwendet wurde die Röhre zur Abstimmanzeige in Fernsehgeräten (zumindest in der DDR, weitere Anwendungen sind mir nicht bekannt).

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| das System von der Seite | ein dünner Draht als Verbindung zum Glaskolben | ein Getterring |
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| und hier der Stempel |
mir ist hier eine PM 84 zerbrochen, dieser Umstand ermöglicht Einblicke in die Röhre, die normalererise so nicht möglich sind.
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| das "Gerippe" der PM 84 | so bekommt man den Getterring sonst nie zu sehen |
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vor dem Anzeigegitter liegt dieses Blech, das etwa die halbe Breite des Systems verdeckt |
das Anzeigegitter aus einer völlig neuen Perspektive |
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| hier das Anodenblech | das System etwas vergrößert dargestellt |
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das Katodenbändchen ist mit dem Gittersteg verschweißt |
die Abschirmung ist punktgeschweißt |
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Katode: |
indirekt geheizt |
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Heizspannung: |
4,2 V |
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Heizstrom: |
300 mA |
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Leuchtschirmspannung: |
220 V |
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Anzeigegitterspannung: |
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Leuchtschirmstrom: |
1,5 mA |
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Anodenspannung: |
220 V |
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Anodenstrom: |
0,055 mA |
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Sockel: |
Noval B 9 A mit 9 Stiften |
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Gesamtlänge: |
70 mm |
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Kolben-Ø: |
21,3 mm |
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Gewicht: |
14 g |