Das Wort „Tungar“ leitet sich ab von dem englischen Wort für Wolfram = Tungsten, und der Argon-Füllung des Kolbens. Diese Röhren sind allesamt Einweggleichrichter und hierzulande extrem selten. Es sind in Deutschland nur wenige Exemplare bekannt. Der Produktionszeitraum dürfte etwa in die 1930er Jahre fallen. Verwendung fanden Tungar-Röhren als Gleichrichter in Ladegeräten für Autobatterien. Leider besitze ich für die Röhre auch kein Datenblatt. Das hier gezeigte Exemlar der 68505 stammt von Ediswan.

die Röhre hat etwa die Größe einer normalen 60-W-Glühlampe. Wer’s nicht weiß, kann sie auch für eine Glühbirne halten.

Der Draht, der um den Sockel gewickelt ist, bildet den Anodenanschluss. (Das ist original so), über dem Gewinde ist der Sockel noch mal isoliert, so dass er 3poilg wird.

Der Hersteller dieser Röhre ist  die Ediswan = Edison Swan Electric Co. Lm., Ponders End, Middlesex, England

Da die Röhre komplett verspiegelt ist, entzieht sich das Innere beharrlich allen Betrachtungsversuchen.

Dem optischen Eindruck nach war diese Röhre noch niemals im Einsatz.

 

 

 
so wird der Sockel dreipolig

Stempel auf dem Kolbendom. Hier steht aber keine Typenbezeichnung,

sondern hier: auf dem Sockel
 

Katode:

direkt geheizte Wolframkatode

Heizspannung:

 

Kappe:

Anode, mit dem Sockel verbunden = Anodendraht

Heizstrom:

 

Anodenspannung:

 

entnehmbarer Gleichstrom:

 

Sockel:

Edison E 27, 3polig

Gesamtlänge:

120 mm (ohne Draht)

größter Kolben-Ø:

51 mm

Gewicht:

80 g

 

 

 

 

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