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Die hier vorgestellte Duodiode 6 H 6 ist eigentlich eine Amerikanische Röhre. Nach dem Krieg wurde sie jedoch auch in der DDR weitergebaut, nur diesmal mit einem Glaskolben. Der Hersteller war das Hochfrequenzwerk (HF), das späterhin in WF (Werk für Fernmeldewesen) umbenannt wurde. Hervorgegangen war das WF aus dem OSW, dem ehemaligen Oberspreewerk der AEG. Die beiden Systeme der Röhre benutzen für sich getrennte Katoden.
Das Ergebnis dieser DDR-Produktion sieht dann so aus:
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| das hier stammt noch vom Vorbesitzer, der seine Prüfröhren so markiert hat |
alle Stifte sind unsauber gelötet |
Da die Röhre vollständig metallisiert ist, kann ich mir weitere Bilder wohl sparen.

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Katode: |
indirekt geheizt |
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Heizspannung: |
6,3 V ~ |
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Heizstrom: |
300 mA |
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Sperrspannung: |
420 V |
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Trafospannung: |
2 x 150 V ~ |
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Spitzenstrom: |
2 x 48 mA |
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Diodenstrom: |
2 x 8 mA |
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Gleichstrom: |
600 mA |
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Sockel: |
Oktal K 8 A mit 8 Stiften |
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Gesamtlänge: |
65 mm |
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Kolben-Ø: |
29 mm |
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Gewicht: |
22 g |
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austauschbar mit: |
OSW 3109 |
Hier habe ich noch ein Exemplar einer original Amerikanischen 6 H 6 von RCA:
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Da auf dem obigen Bild der Stempel sehr gut zu erkennen ist, gehe ich davon aus, dass dies ausreicht, um die Existenz dieser Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.
Die Röhre hat so einen kurzen Kolben. Als Schüler kannte ich diese Röhre nur von Bildern, und war immer der Meinung, der Kolben wäre abgesägt worden.
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| die Befestigung des Sockels erfolgt genauso wie von den deutschen Stahlröhren her bekannt. | ||
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Gesamtlänge: |
42,58 mm |
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Kolben: |
MT-8 |
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Kolben-Ø: |
25 mm |
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Gewicht: |
27 g |