


Die Einweggleichrichterröhre AG 1006, die aus der VH 3 entwickelt wurde, wurde von der AEG entwickelt und vom Oberspreewerk (OSW) nach dem Krieg weiter gebaut. Die Röhre wurde wohl auch in Rundfunksendern verwendet, ich selbst habe bei einem solchen 2 Stück dieser Röhren im Betrieb gesehen. Das hier vorliegende Exemplar wurde im OSW hergestellt.

Da auf dem obigen Bild der Stempel gerade noch zu erkennen ist, gehe ich davon aus, dass dies ausreicht, um die Existenz dieser Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.
![]() |
![]() |
![]() |
| Anode mit 5 Kühlflügeln | Anodenanschluss | hier der Stempel des OSW |
|
Ich habe die Röhre einmal angeheizt, um zu zeigen, dass sie zu den Hellstrahlern gehört. Allerdings betrug die Heizspannung hier 4 V. |
||
|
|
||
|
könnte man doch glatt als Schreibtischlampe verwenden |
||

|
Katode: |
direkt geheizte thorierte Wolframkatode |
|
Heizspannung: |
3 V |
|
Heizstrom: |
3,1 ... 3,15 A |
|
Kappe: |
Anode |
|
Sperrspannung: |
12 kV |
|
Trafospannung: |
25 kV (so steht's im Röhrencodex) |
|
Anodenstrom: |
120 ... 150 mA (bei 150 V Anodenspannung) |
|
Sockel: |
Telefunken 5 Stift mit Bajonett S 5 G mit 2 Stiften |
|
Gesamtlänge: |
123 mm |
|
Kolben-Ø: |
48 mm |
|
Gewicht: |
115 g |
|
austauschbar mit: |
VH 3, GRS 251, OSW 3102 |