Überaus selten sind Gleichrichterröhren von Ostar. Dies ist den geringen Auflagenhöhen zu verdanken, denn diese Röhren wurden nur in ganz wenige Geräte eingesetzt. Die Firma Ostar (Gustav Ganz & Co, Wien) fertigte spezielle Röhren, die mit ihren Heizern direkt am Netz betrieben werden konnten. Besonders schwierig ist es den extrem dünnen Heizfaden von etwa 4 Metern Länge in der Röhre unterzubringen. Dieser und andere Umstände sorgten dafür, dass sich diese Röhren nicht durchsetzen konnten.

Da auf dem obigen Bild der Stempel sehr gut zu erkennen ist, gehe ich davon aus, dass dies ausreicht, um die Existenz dieser Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.

 

 

 

Blicke auf das System von verschiedenen Winkeln

     
     
von oben auf den Dom gesehen die Getterpfanne Detail der Katode
     

 

 

 
am Kolben findet sich noch dieser Stempel

geschlitzte Stifte

hier sieht man schön den Heizer

Katode:

indirekt geheizt

Heizspannung:

220 V ~

Heizstrom:

32 mA

Diodenspannung:

300 V

Diodenstrom:

100 mA

Sockel:

Europa O 5 A oder O mit 5 Stiften

Gesamtlänge:

110 mm

größter Kolben-Ø:

55 mm

Gewicht:

49 g

 

 

 

 

 

zurück

Impressum