



Die Funktion des
Quecksilberdampfgleichrichters beruht auf der Gleichrichterwirkung eines
Quecksilberdampflichtbogens zwischen zwei Elektroden aus verschiedenem
Material.
Die
Katode aus Quecksilber ist in der Lage, bei relativ moderaten Temperaturen
(einige tausend Grad) eine große Anzahl Elektronen abzugeben. Die Graphitanoden
tun dies bei den gleichen Bedingungen so gut wie überhaupt nicht. Deshalb ist
im Vakuumgefäß ein Elektronenfluss ausschließlich von der Katode zur Anode
möglich.
Durch erstmaliges Zünden einer
Plasmaentladung z.B. durch Eintauchen einer Strom führenden Elektrode in das
Quecksilber und anschließendes Herausziehen wird der Katodenfleck erzeugt: eine
sehr heiße Stelle im Quecksilber, die zur Emission von Elektronen führt. Die
Atome des entstehenden Quecksilberdampfes werden dabei durch die
augenblicklich zur Anode wandernden Elektronen ionisiert (Stoßionisation).
Durch die ständig stattfindende Stoßionisation wird die im Hochvakuum eigentlich
eintretende Raumladung verhindert.
Durch
Verwendung mehrerer symmetrisch angeordneter Anoden wird einerseits eine
bessere Glättung des entstehenden Gleichstromes erreicht, andererseits auch ein
Erlöschen des Katodenflecks durch einen Nulldurchgang des Stromes verhindert.
Zu diesem Zweck wurden auch den Verbrauchern große Drosselspulen vorgeschaltet.
Die bei der Stoßionisation
entstehenden Ionen fallen in die Katode zurück und sorgen durch den Einschlag
für die Temperatur des Katodenflecks und Entstehung des Quecksilberdampfes. Das
im oberen Teil des Gefäßes kondensierende Quecksilber läuft in die Katode
zurück, der Kreislauf kann von neuem beginnen.
Ein solcher
Quecksilberdampf-Drehstromgleichrichter ist der hier gezeigte G 32… (leider ist die
Bestempelung nur fragmentarisch erhalten) eines unbekannten Herstellers. Auch
lässt sich der Produktionszeitraum nicht zuordnen, da diese Art Röhren bis weit
in die 1960er Jahre hinein gebaut wurde und bei der Straßenbahn wurden solche Röhren bis weit in die 1980er Jahre verwendet.
Im unteren Teil befindet sich ein
Quecksilbersee, der aus gut einem viertel Liter Quecksilber besteht.
Entsprechend ist das Gewicht der Röhre. Leider konnte ich bisher das Gewicht
nicht ermitteln, da ich keine entsprechende Waage habe.
Der G 32 sollte äquivalent zum 5068/12
sein (vielleicht ist das ja auch die eigentliche Typenbezeichnung?). Er hat 3
Anodenarme, ist also einer der kleineren Vertreter dieser Spezies. Verwendet wurde
er zur Gleichrichtung des Stroms für eine Maschine. Welcher Art diese Maschine
war, entzieht sich meiner Kenntnis, denn ich habe die Röhre nie im Einsatz gesehen,
als ich sie erwarb, war sie bereits seit Jahren ausgemustert, und wurde in
einem alten Lagerraum gefunden.
Leider
bin ich derzeit auch technisch nicht in der Lage, die Röhre anzuheizen. Das
Schauspiel, das dabei entsteht, muss man gesehen haben!(Woher ich die Röhre habe, möchte ich mit Rücksicht auf meine Konkurrenz
nicht verraten, nur soviel sei gesagt: den Laden gibt’s nicht mehr…..)

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Sieht sie nicht aus, wie irgend so ein Tiefsee-Monster? (dieser Umstand brachte der Röhre den Spitznamen "Krake" ein)
Leider ist der Kolben nicht so eine schöne Knolle wie die großen, aber
der hier ist auch schön.
Im unteren Teil erkennt man, wie hoch das Quecksilber steht

aus einer anderen Perspektive gesehen: der hohe Kolbendom
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einer der Anodenarme
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der Kolbenboden mit der Zündelektrode
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nicht sehr gut zu erkennen: Teil der Zündelektrode
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ein Seitenarm eines Seitenarms
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eine der Graphitanoden
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Teil einer Anode
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eine Anode im Ganzen
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Katode:
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Quecksilberkatode
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Kappe:
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3 x Anode / Seitenarme
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Anodenspannung:
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entnehmbarer Gleichstrom:
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Gesamtlänge:
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Ausladung / Breite der Arme:
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größter Kolben-Ø:
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Gewicht:
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Füllung:
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Quecksilber
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austauschbar mit:
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5068/12 ?
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