Die Einweg-Hochspannungsgleichrichterröhre G 7,5/0,6 d wurde ursprünglich von AEG gefertigt. In der DDR wurde sie dann zuerst vom OSW, dann vom späteren VEB Werk für Fernmeldewesen weitergebaut. die beiden Röhren sind völlig identisch, sodass stellvertretend für beide Röhren nur die WF-Röhre für die Bilder des Röhreninneren Modell gestanden hat.

hier sieht man beide Exemplare, das vom OSW und das vom WF.

Da der Stempel der WF-Röhre hier sehr gut zu erkennen ist, gehe ich davon aus, das dies ausreicht, um die Existenz dieser Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte also auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels. 

   

 

die Anode von der Seite

in der OSW-Röhre fand ich diese Quecksilberperle

die Anode von oben

     
die Kappe der OSW-Röhre ist nicht etwa rostig - die ist so verfärbt. bei der (helleren) Kappe der WF-Röhre hat man beim Löten nicht so sehr auf Qualität geachtet. Dafür sind bei beiden Röhren die Sockelstifte sauber gelötet.

     

die beiden Kappen

 

OSW

WF

     

 

 

 
damit man mir auch glaubt, hier der OSW-Stempel

das System von unten

diese Glasknolle ist ebenfalls in beiden Röhren

     

     

ich habe die Röhre hier einmal angeheizt, um zu zeigen wie es aussieht, wenn eine Quecksilberdampfentladung leuchtet.

Katode:

direkt geheizte Oxidkatode

Heizspannung:

2,5 V ~

Heizstrom:

5 A

Kappe:

Anode

Sperrspannung:

7,5 kV

Trafospannung:

max. 2650 V

Diodenspannung:

max. 2400 V

Diodenstrom:

600 mA

entnehmbarer Gleichstrom:

400 mA

Sockel:

Europa A 4 A oder A mit 4 Stiften

Gesamtlänge:

140 mm

größter Kolben-Ø:

60 mm

Gewicht:

68,2 g
austauschbar mit: 3401 (OSW)
Füllung: Quecksilber

 

 

 

 

 

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