Die Gnomröhre UCH 171wurde im VEB Funkwerk Erfurt hergestellt. Die Röhre ist bis auf ihre Heizdaten identisch mit der ECH 171. Verwendung fand die Röhre als Misch- und Oszillatorröhre in Allstrom-Rundfunkempfängern.

Da auf dem obigen Bild der Stempel sehr gut zu erkennen ist, gehe ich davon aus, dass dies ausreicht, um die Existenz dieser Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.

 

 

   

das Triodensystem

das Hexodensystem

der Getterhalter

der Gnomsockel

     

Inzwischen sind auf einem Flohmarkt noch ein paar UCH 171 aufgetaucht. Demnach ist die UCH 171 scheinbar doch nicht ganz so selten, wie gedacht. Das kann aber auch daran liegen, dass die damals produzierten und ausgelieferten Stücke nicht mehr benötigt wurden und daher in irgendeinem Lager eine Dornröschenschlaf abgehalten haben, bis sie von einem Sammler entdeckt wurden.

Katode:

indirekt geheizt

Heizspannung:

20 V

Heizstrom:

100 mA

Systemaufbau:

haboffenes System

 
 

Triode

Hexode

 
 

Anodenspannung:

200

100

V

Anodenstrom:

3

2

mA

Fanggitterspannung:

 

100

V

Bremsgitterspannung:

 

- 8

V

Steuergittervorspannung:

- 8

- 2 / - 25

V

Schirmgitterspannung:

 

100 / 200

V

Schirmgitterstrom:

 

3

mA

Steilheit:

3

0,7

mA/V

Durchgriff

6

 

%

 

Sockel:

Gnomröhren B 11 G mit 11 Stiften

Gesamtlänge

60 mm

Kolben-Ø:

25 mm

Gewicht:

14 g

 

 

 

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