Hier möchte ich die Oszillografenröhre DG 9-4 von Valvo vorstellen. Sie besitzt 2 flache Gettertaschen. Merkwürdigerweise befindet sich in der Mitte des Leuchtschirms ein kleiner punktförmiger Fleck, auf dem sich keine Leuchtschicht befindet, die Röhre hat also ein „Loch“ im Schirm. Da die Röhre Fabrikneu ist, kann dies nur vom Hersteller stammen. Möglicherweise ist es ein Fabrikationsfehler oder die Röhre wurde einst zu einem bestimmten Zweck geschaffen. Trotzdem ist sie voll funktionsfähig. Der Herstellungszeitraum liegt ca. in den 1930er Jahren. Neuere Erkenntnisse haben ergeben, dass der blinde Fleck auf dem Leuchtschirm vom Hersteller gewollt ist. Die Röhre wurde im II. Weltkrieg auf deutschen U-Booten verwendet. Auf dem Bildschirm wurden Peilsignale angezeigt, die die Form eines drehbaren Striches hatten.

der Schirm weist eine leichte flache Wölbung auf.

     

etwas überstrahlt, aber zu erkennen- der Quetschfuß

ein Blick auf das System

der Leuchtschirm. Man erkennt deutlich ein „Loch“

     

 

 

 

das „Loch“ in der Vergrößerung

die Gettertaschen

die Polsterung der Verpackung

     
Die Behausung der Röhre hat zwar gelitten, ist aber noch intakt.Dem Aussehen nach hat die Röhre einige Jahre (wenn nicht Jahrzehnte) in einem Keller oder auf einem Dachboden ihr Dasein gefristet
     

 

Der Sockel ist ein spezieller Sockel für Katodenstrahlröhren.

 

Hier ist kein Führungsstift abgebrochen, das Loch im Sockel ist original

Röhrenart:

Oszillografenröhre (?)

Katode:

halbindirekt geheizt

Heizspannung:

4 V

Heizstrom:

1 A

Anzahl der Strahlen:

1

Leuchtfarbe:

grün

Ablenkung:

elektrostatisch

Fokussierung:

elektrostatisch

Anodenspannung:

1 kV

Sockel:

Spezialsockel für Katodenstrahlröhren F 9 J oder PJ mit 9 Stiften

Schirmform:

rund, sphärisch gewölbt

Schirm-Ø:

9 cm

nutzbare Schirmfläche:

 

Hochspannungsanschluss:

Sockelstift

max. Röhrenlänge:

34 cm

Halsdurchmesser:

 

Konushöhe:

 

Gewicht:

330 g

 

 

 

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