Die Monitorröhre MW 36-44 von Valvo soll in Deutschland relativ selten sein. Umso schmerzlicher ist die Tatsache, dass die hier vorgestellte Röhre vom Vorbesitzer aus Furcht vor einer Implosion beim Transport, belüftet wurde. Trotzdem will ich sie hier vorstellen, da sie sich dennoch in meinem Bestand befindet. Es handelt sich um eine Röhre für schwarz/weiß Studio-Monitore, wie sie z.B. beim Fernsehen zum Einsatz kamen. Die Leuchtfarbe ist weiß, sodass die Röhre auch als Fernsehbildröhre Verwendung finden könnte. Die Röhre hat einen sphärisch gewölbten Rechteckbildschirm, in der Art, wie sie zur damaligen Zeit für Bildröhren üblich war. Zum Betrieb der Röhre war eine Ionenfalle notwendig.

     

die Katode

über diesen Druckknopfkontakt wird die Hochspannung zugeführt

der Rechteckschirm. Der Fleck in der Leuchtschicht entstand beim unfachmännischen Belüften

     

 

 

 

der Sockel ist kaputt

die Siegel der Gütekontrolle. Diese muss sehr streng gewesen sein

     

 

 

 

das komplette System. Man sieht gut die Schrägstellung des Systems zur Röhrenachse, wie sie für 70° und 90°-Röhren mit Ionenfalle typisch war.

der Getterhalter der Röhre befindet sich im Konus. Von außen ist daher normalerweise nur der Getterspiegel zu sehen.

Röhrenart:

Bildröhre

Spannung g4:

12 kV

Katode:

indirekt geheizt

Spannung g2:

250 V

Heizspannung:

6,3 V

Heizstrom:

300 mA

Anzahl der Strahlen:

1

Leuchtfarbe:

weiß

Ablenkung:

magnetisch

Ablenkwinkel:

65°

Fokussierung:

magnetisch mit Ionenfalle

Anodenspannung:

12 kV

Wehneltspannung:

33 / 72 V

Sockel:

Duodekal B 12 A mit 7 Stiften

Schirmform:

rechteck sphärisch gewölbt

Schirm-Abmessungen:

240 x 300 mm

nutzbare Schirmfläche:

217 x 288 mm

Bildschirmdiagonale:

318 mm

Hochspannungsanschluss:

Druckknopfkontakt

max. Röhrenlänge:

42 cm

Halsdurchmesser:

39 mm

Konushöhe:

190 mm

Gewicht:

4,2 kg

Implosionsschutz:

keiner (Splitterschutzscheibe)

Verwendung:

Studio-Monitore
Norm: 625 Zeilen

 

 

 

 

 

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