Das MG 8, das mir von einem unbekannten Hersteller vorliegt, wurde in einem medizinischen Gerät verwendet. Offenbar war dies ein Gerät zur Kurzwellentherapie. Das MG 8 ist eines der ersten Magnetrons, die in Deutschland nach dem Krieg wieder gebaut werden durften, und ist daher entsprechend selten. Es lässt sich zwar keinem Hersteller zuordnen, jedoch ergaben neuere Recherchen, dass es wohl aus den Hause Telefunken stammen könnte. Die Röhre wurde in einen quaderförmigen Kühlkörper eingesetzt. Die HF-Auskopplung wurde in einen Hohlleiter eingeschoben, der in ein Koaxialkabel ausgekoppelt wurde.

der Metallblock, der den Resonanzraum bildet, besteht aus Kupfer, die beiden Seitenarme sind die Heizeranschlüsse und das Pumprohr.

     
die Bezeichnung ist eingeschlagen der Boden des Kupferblocks die Heizeranschlüsse
     
     
HF-Auskopplung der Stab steht frei im Gehäuse ein Flansch
     

     
Pumprohr Glaseinschmelzung

zwei Stege halten den Stab im Glasrohr

 

Art:

Dauerstrichmagnetron

Anodenspannung:

1,3 kV
Impulsmagnetron

Anodenstrom:

2,1 A bei Impulsbetrieb

Katode:

halbindirekt geheizt

 

300 ... 340 mA bei Dauerstrichbetrieb

Heizspannung:

2,5 V

Heizstrom:

2,5 A

Frequenz:

2,425 GHz

Ausgangsleistung:

200 ... 250 W bei Luftkühlung
400 W bei Wasserkühlung
Abmessungen: Ø: 60 mm, Dicke: 30 mm (Kupferblock), Gesamtlänge: 165 mm, HF-Auskopplungs-Ø: 17 mm
Gewicht: 600 g

 

 

 

 

 

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