Eine etwas ungewöhnliche Form hat die hier vorgestellte Wehrmachts-Sendetriode LS 180. Ein seitlich am Kolben angebrachter Glasdom dient lediglich dazu, die Röhre richtig in ihre Fassung einzusetzen. Verwendet wurde die Röhre bei der Luftwaffe, wo und wie dort genau, weiß ich nicht. Laut Datenblatt ist sie eine Hochtsttriode für Dezimeterwellen.

Auf dem Bild macht die Röhre Kopfstand. Dies ist dadurch bedingt, dass die hier oben herausgeführten Heizeranschlüsse eigentlich unten sind. Da die Röhre ihre Sockelstifte aber auf dem Kolbendom hat, war dies die einzige Möglichkeit, die Röhre senkrecht für die Aufnahme aufzustellen.

 

 

 

hier jetzt richtig herum, der Stempel

dieser Knubbel dient dem richtigen Einsetzen

die Sockelstifte auf dem Kolbendom

     
     
kräftige Heizeranschlüsse leider etwas ausgefranst Heizereinführung und Pumpstängel
     
     
das komplette System

System von unten und von oben. Gut ist hier das Gitter zu erkennen

   

   

was hier wie ein Tauchsieder aussieht, ist der Heizfaden

Katode:

direkt geheizt

Heizspannung:

6,1 V

Heizstrom:

14 ... 16 A

Anodenspannung:

λ = 70 cm λ = 1 m λ = 1,8 m
1000 V 1200 V 1500 V

Anodenstrom:

1 mA

Steilheit:

3 ... 6 mA/V

Durchgriff:

5 ... 8 %

Steuergittervorspannung:

- 400 V

Nutzleistung:

8 kW

Verstärkungsfaktor:  

max. Kolbentemperatur:

300° C

Sockel:

Spezial mit 4 Stiften

Gesamtlänge:

160 mm

Kolben-Ø:

50 mm

Gewicht:

107 g

Kühlung:

Strahlungskühlung

 

 

 

 

 

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