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Sperrröhren werden in der Radartechnik benötigt. Es gibt Sender- und Empfängersperröhren. Eine Empfängersperröhre ist die hier vorgestellte 721 A von Sylvania. Es gibt nicht wirklich Datenblätter zu der Röhre, alle „Datenblätter“, die ich besitze, zeigen lediglich das Abbild der Röhre, enthalten aber keinerlei Daten, sodass ich hier leider keinerlei weitere Angaben machen kann. Eingebaut war diese Röhre in einen Hohlleiter, dessen Wände mit den beiden Kupferringen verbunden waren. Da nur eine Antenne für Sender und Empfänger verwendet wurde, musste der empfindliche Eingang des Empfängers vor der starken Senderstrahlung während dem Sendeimpuls geschützt werden. Der Empfängereingang wurde während der kurzen Sendezeit durch eine Gasentladung in dieser Sperröhre „kurzgeschlossen“. Die Außenelektrode an der Kappe wird zur Vorionisation und somit zum beschleunigten Schalten verwendet.
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hier der Stempel. Das Kürzel CHS ist typisch für Sylvania |
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so dünn sind die seitlichen Elektroden |
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die beiden Elektroden, sie berühren sich fast. Sie sind hohl. |
hier nochmal ein anderer Blickwinkel |
die Elektrode an der Kappenseite |
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Blick von der Spitze auf die Röhre |
eine Elektrode von oben |
hier nochmal ein Seitenring. Diese sind vergoldet. |
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die Kappe |
ihr Karton |
man achte auf den Herstellungszeitraum 11-44 |
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das Zeichen der US Navy |
so ist sie im Karton gelagert |
hier hab ich noch so etwas wie eine "Sockelschaltung"

Die Röhre istoffenbar mit einem leicht radioaktiven Gas gefüllt . Diese Radioaktivität ist wohl sehr gering, denn auf dem Karton der Schwesterröhre, der 721 B (die ich leider nicht besitze) ist sogar das Zeichen für Radioaktiv vorhanden.
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Gesamtlänge: |
77 mm |
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Länge ohne Kappe: |
64 mm |
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Kolben-Ø: |
28,5 mm |
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Durchmesser der Seitenringe: |
37,5 mm |
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Dicke der Seitenringe: |
max. 2 mm |
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Gewicht: |
20 g |