


Sehr selten sind in Sammlerbeständen so genannte Trigatrons. Was ein Trigatron ist, und wozu man es verwendete, gebe ich hier kurz wieder: Ähnlich den "Wasserstoffthyratrons" wurde das Trigatron in Radarsendern zur Ansteuerung der Magnetrons verwendet. DasTrigatron ist eine Funkenstrecke mit zwei Hauptelektroden und einem Zündstift der durch eine
der beiden Elektroden ragt. Die Elektroden sind in einem kräftigen Glaskolben eingeschmolzen der mit Argon gefüllt ist. Trigatrons sind oft mit einem Gewebestrumpf überzogen um bei einer möglichen Explosion der Röhre das Umherfliegen von Glassplittern zu vermeiden *.Leider habe ich zu der Röhre kein richtiges Datenblatt, sodass ich nur ungefähre Angaben zu den technischen Daten machen kann.Trigatrons
sind sehr alte Röhren, die im II. Weltkrieg entwickelt und auch nur während dieser Zeit hergestellt worden sind. Verwendung fanden sie in militärischen Einrichtungen der Luftwaffe.

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| hier der Stempel |
aus der Kappe guckt ein Draht raus |
Form der Sockelkontakte |
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Blick von unten gegen den Sockel
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Da man das Innere der Röhre nicht sehen
kann, spare ich mir weitere Bilder
In dieser Röhre befinden sich zwei pilzförmige Elektroden, die so angeordnet sind, dass sie senkrecht gegeneinander stehen, in einem Abstand von etwa 1 cm.

| Argondruck: |
448,15 kpa |
| Gesamtlänge: |
155 mm |
| Kolben-Ø: |
67,52 mm |
| Gewicht: |
203 g |
| Startspannung: |
5 kV |
| Arbeitsspannung: |
8 ... 24 kV |
| Impulsenergie: |
250 kW |
| Impulsdauer: |
2 µs |
| Impulse/sec.: |
400 |
| Triggerspannung: |
5 kV |
| Lebensdauer: |
400 h |
| Füllumg: |
Argon |
* = Quelle: Rapp Instruments
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