Die hier gezeigte Pentode ARP 4 ist im II. Weltkrieg für die RAF gebaut worden. Wo und wie die Röhre zum Einsatz kam, ist mir nicht bekannt. Ich besitze für diese Röhre auch kein Datenblatt. Diese Röhre dürfte in Deutschland sehr selten zu finden sein.

wie man sieht, ist auf der "Rückseite" der Röhre ein goldfarbener Streifen. Es sieht so aus, als wäre hier einmal eine Schrift übermalt worden. Bei genauerem Hinsehen sind die Buchstaben A und D (oder B) noch zu erkennen*.

Auf dem Bild ist der Stempel gut zu erkennen. Ich kann daher davon ausgehen, dass dies wohl als Beweis ausreicht, um die Existenz der Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.

     

die Kappe ist sauber gelötet, mehr ist vom System nicht zu sehen

der Anschluss zur Metallisierung

so genannter Hufeisensockel. Alle Federstifte sind sauber gelötet

* = es sieht so aus, als wollte jemand einen Schriftzug verschwinden lassen warum und zu welchem Zweck, und was für ein Schriftzug das war, wird wohl nie mehr geklärt werden können.

Da die Röhre fast vollständig metallisiert ist und man daher das Innere nicht sehen kann, spare ich mir weitere Bilder

Katode:

direkt geheizt

Heizspannung:

2 V

Heizstrom:

100 mA
Kappe:

Anode

Anodenspannung:

150 V

Anodenstrom:

2,85 mA

Bremsgitterspannung:

 

Steuergittervorspannung:

 

Schirmgitterspannung:

 

Schirmgitterstrom:

 

Steilheit:

1,45 mA/V

Durchgriff:

 

Verstärkungsfaktor:

 

Sockel:

British 7 Kontakt M  oder B 7 mit 7 Stiften

Gesamtlänge:

125 mm

größter Kolben-Ø:

39 mm

Gewicht:

54 g

 

 

 

 

 

zurück

Impressum