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| hier zum Beweis der Stempel der Mühlhäuser Röhre |
im Sockel ist ein Knick und die Form der Stifte ist typisch für diese Röhrenbauart. |
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Katode: |
indirekt geheizt |
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Heizspannung: |
6,3 V ~ |
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Heizstrom: |
200 mA |
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Anodenspannung: |
250 V |
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Anodenstrom: |
3 mA |
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Steuergittervorspannung: |
- 2 V |
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Schirmgitterspannung: |
100 V |
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Schirmgitterstrom: |
1 mA |
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Steilheit: |
2,1 mA/V |
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Durchgriff: |
4 % |
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Sockel: |
Stahlröhrensockel Y 8 A oder Y mit 8 Stiften |
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Gesamtlänge: |
65 mm |
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Kolben-Ø: |
37 mm |
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Gewicht: |
36 g |
und hier habe ich noch eins der eher seltenen Exemplare der EF 12 hergestellt ab 1947 im VEB Funkwerk Erfurt:

Das Funkwerk Erfurt produzierte in der Zeit von 1947 bis ca. 1960 wieder Stahlröhren. Diese Röhren waren aber keine „echten“ Stahlröhren, sondern deren Kolben waren aus Glas gefertigt. Der Grund für diese Maßnahme waren ursprünglich Materialengpässe bei der Beschaffung von Rohstoffen. Die Bauart der ersten Stahl-Glas-Röhren ist inzwischen legendär. Entsprechend schwer sind diese Röhren zu beschaffen. Das Besondere ist die Verwendung des originalen Stahlröhrensockels, wie er bei den Stahlröhren verwendet wurde. Der geschlossene Sockel, wurde erst ab ca. 1950 für die Röhren der „harmonischen Reihe“ verwendet. Kenntlich sind die frühen Röhren an der silbrigen Metallisierung. Bei den frühen Exemplaren kam noch der Telefunken nachempfundene Stempel zum Einsatz. Die Röhren entsprechen elektrisch natürlich den originalen Stahlröhren.

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| hier der alte Stempel | ein weiterer Stempel befindet sich seitlich an der Röhre |
der original Stahlröhrensockel |
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| die Form der Stifte ist typisch für Telefunken-Stahlröhren der 1940er Jahre | auf dieser Fase hätte der Stahlkolben aufgesessen. Es ist eine originale Stahlröhren-Sockelplatte |
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Gesamtlänge: |
60 mm |
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Kolben-Ø: |
37 mm |
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Gewicht: |
31,2 g |
Ich habe hier eine EF 12 in Glasausführung, bei der bereits die gesamte Metallisierung abgefallen ist, und die somit seltene Einblicke auf ihr Inneres gewährt.


und so sieht die Röhre dann aus
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hier das komplette System |
die Getterpfanne |
dieser Teller schließt das System nach unten ab |
Man wird mich jetzt wieder wegen der Qualität der Bilder steinigen wollen, aber man sollte bedenken, dass diese Bilder zerstörungsfrei durch das Kolbenglas hindurch aufgenommen wurden, und dass sich so Spiegelungen kaum vermeiden lassen.
So, und hier habe ich noch eine EF 12 im Stahlkolben aus dem Hause Telefunken:


Diese Röhre besitzt bereits den neuen, verbesserten Stahlkolben, wie er ab etwa 1941 verwendet wurde. Dieser ist in seinen Abmaßen etwas kleiner als der alte Standardkolben.
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| so ist der Kolben mit der Sockelplatte verlötet | hier das ganze nochmal von der Seite | diese Form der Stifte ist typisch für diese Bauart, allerdings auch für Telefunken. |
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und damit man mir auch glaubt, hier ein in das Metall des Kolbens geprägter Stempel |
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Ich zeige die Unterschiede der einzelnen Röhrenbauarten hier nur deshalb so ausführlich (vor allem die verschiedenen Variationen der Bestempelung), weil ich weiß, dass ein gewisser WEB-Seiten-Gestalter Recht hat mit seiner Behauptung, Stahlröhren wären immer gleich.
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Gesamtlänge: |
50 mm |
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Kolben-Ø: |
36 mm |
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Gewicht: |
33,2 g |