Die hier vorgestellte Röhre EL 862 ist ein Entwicklungsmuster vom Zentrallabor für Empfängerröhren (ZLE) des VEB Funkwerk Erfurt. Wozu sie einst verwendet werden sollte und ob sie überhaupt in Serie gebaut wurde,  ist mir nicht bekannt.

Auf dem Bild ist der Stempel gut zu erkennen. Ich kann daher davon ausgehen, dass dies wohl als Beweis ausreicht, um die Existenz der Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.

     

das Anodenblech

das System von der offenen Seite

Röhrenfuß

 

 

 

 

 

 

ein großer Getterring

vergoldete Stifte

Katode:

indirekt geheizt

Heizspannung:

6,3 V ~

Heizstrom:

320 mA

Systemaufbau:

offenes System

Anodenspannung:

190 V

Anodenstrom:

22 mA

Bremsgitterspannung:

0 V

Steuergittervorspannung:

+ 10 V

Schirmgitterspannung:

160 V

Schirmgitterstrom:

5,8 mA

Steilheit:

35 mA/V

Sprechleistung:

4,2 W

Verstärkungsfaktor:

95

Sockel:

Noval B 9 A mit 9 vergoldeten Stiften

Gesamtlänge:

55 mm

Kolben-Ø:

21,5 mm

Gewicht:

10 g

 

 

 

 

 

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