Die Telefunken-Röhre RENS 1820 wurde als HF-Verstärkerröhre in Allstrom-Rundfunkempfängern verwendet.

Neuere Erkenntnisse belegen, dass es sich bei der RENS 1820 um eine "reinrassige" Pentode handelt. Merkwürdigerweise ist sie aber in sämtlichen beschaffbaren Datenblättern stets als Tetrode ausgewiesen.

Da auf dem obigen Bild der Stempel sehr gut zu erkennen ist, gehe ich davon aus, dass dies ausreicht, um die Existenz dieser Röhre in meiner Sammlung zu bestätigen. Ich verzichte daher auf die nochmalige Wiedergabe des Stempels.

 

 

Dieses Bild zeigt eindeutig die Existenz eines 3. Gitters.
(Quelle: www.Radiomuseum.de)
Autor: Wolfgang Holtmann

 

     

hier habe ich noch eine Zeichnung dazu

     

 
 

 

 

geschlitzte Stifte, im rechten Bild noch besser zu sehen

die Kappe

 

Katode:

indirekt geheizt

Heizspannung:

20 V

Heizstrom:

180 mA

Kappe:

Anode

Anodenspannung:

200 V

Anodenstrom:

4 mA

Steuergittervorspannung:

- 2 V

Schirmgitterspannung:

60 V

Schirmgitterstrom:

1,9 mA

Steilheit:

1 mA/V

Sockel:

Europa O 5 A oder O mit 5 Stiften

Gesamtlänge:

142 mm

größter Kolben-Ø:

50 mm

Gewicht:

60 g

 

 

 

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