Heutzutage seltener anzutreffen ist die von Telefunken produzierte REN 924. Sie ist eine sehr frühe Vertreterin der Verbundröhren, da sie ein Dioden- und ein Triodensystem enthält. Zum ersten Mal erschien sie auf der Funkausstellung 1931. Verwendet wurde sie vermutlich als Audion, wozu das Diodensystem verwendet wurde, ist mir nicht bekannt.

Normalerweise ist die Röhre völlig metallisiert. Da aber bei dem hier gezeigten Exemplar diese Metallisierung fast völlig fehlt, sind seltene Einblicke in die Röhre und auf das System möglich, ohne dass die Röhre zerschlagen werden muss. (So wie auf dem rechten Bild sollte die Röhre eigentlich aussehen). Im Laufe der Zeit ist aber durch den Einfluss der Metalloxide der Metallisierung das Kolbenglas getrübt, sodass qualitativ hochwertige Bilder nicht möglich sind. Alle hier gezeigten Aufnahmen vom inneren der Röhre sind durch dieses getrübte Glas hindurch aufgenommen worden. Ich bitte das zu berücksichtigen, bevor wieder in meinem Gästebuch oder in gewissen Foren wegen der Bildqualität über mich hergezogen wird. Jeder, der sich über die Qualität meiner Bilder beschwert, soll mir erst einmal beweisen, dass er sie unter meinen Bedingungen besser machen kann. Kann er das nicht, dann möchte er sich heraushalten.

 

 

 

Blick an der Kappe vorbei in den Dom

man erkennt gerade so die Getterpfanne

die Trioden-Anode mit 2 Löchern
     
     
die Kappe ist sauber gelötet die Federstifte auch die beiden Systeme. Oben das Diodensystem
   

wenn Sie auf das Bild klicken, wird es in voller Größe angezeigt

Katode:

indirekt geheizt

Heizspannung:

4 V ~

Heizstrom:

1 A

 
 

Diode

Triode

 
 

Kappe:

Diode

   

Anodenspannung:

 

200

V

Anodenstrom:

6

mA

Steuergittervorspannung:

- 3

V

Steilheit:

2

mA/V

Durchgriff:

3,3

%

Verstärkungsfaktor:

30

 

Diodenspannung:

 

 

 

Diodenstrom:

 

 
 

Sockel:

Europa O 5 A oder O mit 5 Stiften

Gesamtlänge:

125 mm

größter Kolben-Ø:

45 mm

Gewicht:

54 g

 

 

 

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