

Der Röhrenhersteller FH ist völlig unbekannt. Kein wunder, hat er doch nie existiert. Dass dieser Karton dennoch von einer Firma sein soll, die nie existiert hat, erklärt sich folgendermaßen: Es handelt sich bei dem hier gezeigten Karton um einen so genannten Notkarton, wie er unmittelbar nach dem Krieg benötigt wurde, um Röhren, die im Handel verkauft werden sollten, attraktiv verpacken zu können. Außerdem war ein solcher Karton nötig, um die Gewährleistung für die verkauften Röhren geben zu können. Wer auch immer die in diesem Karton befindliche Röhre verpackt oder verkauft hat, sei dahin gestellt, FH heißt nämlich nichts anderes als "Funkhändler". Die ersten richtigen Röhrenkartons nach dem Kriege sollten wohl auch suggerieren, dass es sich hier um eine Röhre aus vertrauenswürdiger Quelle handelt, was ja bei den damals zahlreichen zwielichtigen Händlern durchaus nicht immer der Fall war.Dieser Karton zeigt auf 3 Seiten die Silhouette einer Röhre, und zwar verschiedene Bauformen: röhre mit Europasockel, Röhre mit Stahlröhrensockel, ähnlich der EL 11 und Röhre mit Außenkontaktsockel und Kappe, ähnlich der AF 7. die vierte Seite zeigt den Garantietext.
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auf drei seiten befindet sich jeweils die Silhouette einer Röhre verschiedener Bauformen. |
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hier die vierte Seite mit dem Garantietext |
Deckel- und Bodenlasche. |
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