Unter diese Kategorie fallen Oszillografenröhren, Fernsehbildröhren und Bildaufnahmeröhren. Monitorröhren werden z.T. wie Fernsehbildröhren gewertet, alldieweil sie ja jeweils auch ohne weiteres die andere Funktion übernehmen können. Aber auch andere Arten von Katoden- oder Elektronenstrahlröhren sind hier zu finden. Die Angabe „Implosionsschutz“ bei Fernsehbild- und Monitorröhren bedeutet nicht, dass die Röhre vor Implosionen geschützt ist. Diese Röhren können alle implodieren. Gemeint ist lediglich die Maßnahme, die angewendet wird, um die Wirkung der umherfliegenden Splitter bei einer Implosion zu verhindern. So bedeutet z.B. „Splitterschutzscheibe“, dass sich zwischen Röhre und Betrachter eine Scheibe aus Sicherheitsglas befindet, „nach SELBOND“ ist der Implosionsschutz, der derzeit angewendet wird. Bei einer Splitterschutzfolie wurde direkt auf das Glas des Bildschirms eine Kunststofffolie aufgeklebt, die die Aufgabe der Schutzscheibe übernahm. Dieses Verfahren wurde nur kurzzeitig (etwa nur 4 Jahre lang) verwendet. Im Zusammenhang mit Katodenstrahlröhren taucht ab und zu das Wort „Kanone“ auf. Das hat nichts mit Waffen zu tun, sondern das Strahlsystem einer Katodenstrahlröhre wird Kanone genannt. Es gab allerdings auch Bildröhren, die sowohl in Fernsehgeräte als auch in Monitore und andere Bildschirmgeräte eingebaut wurden (betrifft meistens monochrome Bildschirme). Diese Röhren tauchen natürlich nur in jeweils einer Kategorie auf, es sei denn, es handelt sich um Spezialausführungen mit anderen Leuchtfarben (wie die B 31 G 1, die es in mehreren Farbvarianten gab). In der DDR wurden Vidiconröhren auspatentrechtlichen Gründen „Endikon“ genannt. Der Begriff „Endikon“ ist also gleich bedeutend mit „Vidicon“.

Wenn man sich eine Fernsehbildröhre (oder Monitorröhre) genauer betrachtet, dann fällt auf, dass der Leuchtschirm eine graugrünliche Färbung hat. Es gibt aber auch Bildröhren, deren Leuchtschirm blaugrau bis fast hellblau erscheint. Diese Leuchtstoffe sind qualitativ besser, aber auch sehr viel seltener anzutreffen. Die hier genannte Effekt tritt sowohl bei monochrom- als auch bai Farbbildröhren auf. Die Wiedergabe des Bildes wird aber durch die Färbung der Leuchtschicht nicht beeinträchtigt.

Der Hinweis (russ) deutet auf russische Röhren hin. Dieser Hinweis erscheint immer dann, wenn die Möglichkeit besteht, dass kyrilische Zeichen mit lateinischen Zeichen verwechselt werden können.
Die Darstellung der Sockelbelegungen ist immer so gezeichnet, wie es die Röhrenhersteller angeben, also von unten gegen denSockel gesehen, wie die Abbildung zeigt:

Oszillografenröhren

Monitorbildröhren

Fernsehbildröhren

Bildaufnahmeröhren

Andere Arten 

 

Type

Art

 

2 AP 1

AW 17-69

A 31-120 W

F 2,5 M 3 a-UR

B 23 G 3

Radarbildröhre

3 JP 1

M 34 JCA 30 X 21

B 31 G 1

F 2,5 M 31 B

LW 54

Wanderfeldröhre

13 ЛО 105 М

M 41 KVZ 180 X 11

 

 

O 7 S 1

Polarkoordinatenröhre

154-0633-10

MW 36-44

 

 

VOR 5

Versuchsröhre, Prototyp ?

154-0636-10

 

 

 

YH 1000

Wanderfeldröhre

154-0677-10

 

 

 

 

 

154-0731-00

 

 

 

 

 

B 4 S 2

 

 

 

 

 

B 10 S 1

 

 

 

 

 

D 13-27 GH/T

 

 

 

 

 

DG 3-12 A

 

 

 

 

 

DG 7-36

         

DG 7-74 A

         

DG 9-4

         

 

 

letzte Aktualisierung: Sonntag, 27. November 2011

 

 

 

 

 

 

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