Plattenspieler und die neueren CD- und DVD-Spieler gehören
in die Kategorie der Phonogeäte. Die allseits bekannte CD ist ja bekanntlich
auch nichts anderes als eine Schallplatte, wenn auch digital. Die DVD und
Blue-Ray-Disks sind auch nichts anderes, benutzen nur ein anderes
Aufzeichnungsverfahren. Die gute alte Vinylschallplatte ist lediglich die
Nachfolgerin der Schelllackplatte. Tonbandgeräte gehören nicht zu den
Phonogeäten, sie sind eine eigenständige Geräteklasse. Plattendiktiergeräte
funktionieren zwar wie ein Magnetbandgerät, da sie aber mit Platten arbeiten,
die den konventionellen Schallplatten nicht unähnlich sind, erscheinen diese
Geräte ebenfalls hier. Das Abtastverfahren bei den Schelllackplatten war eine
Stahlnadel, bei den Vinylplatten kamen entweder Diamant-, Saphir- oder
ausnahmsweise Rubinabtaster zum Einsatz. Bei den digitalen Medien erfolgt die
Abtastung berührungslos mit einem Laserstrahl. Dies erhöht natürlich die
Lebensdauer der Materialien und verringert deren Verschleiß, denn eine
Stahlnadel hielt nur etwa 3-5 Platten, die Abtaster der Vinylplatten hatten
etwa nur 1000 Stunden Lebensdauer. Der Abtaster wird auch Tonabnehmer, im englischen
Sprachraum auch Pick-up, genannt. Der TA oder PU ist das Element, welches
unmittelbar der Nadel folgt, also der Wandler, der die mechanischen
Schwingungen in elektrische umwandelt. Diese waren magnetisch, oder aus
Kristallen, die so genannten Kristalltonabnehmer. Stahlnadeltonabnehmer sind
immer magnetisch, Kristalle kamen fast ausschließlich bei Vinyl zum Einsatz. Auf
dieser Seite werden alle Phonogeräte, also Plattenspieler, Plattenwechsler, CD-
und DVD-Spieler meiner Sammlung vorgestellt.