Diese Seite behandelt die Eisenwasserstoff (EW)- und Urandioxid (Urdox)-Widerstände. Eisenwasserstoffwiderstände (EW) werden im englischen Sprachraum „Barretter“ genannt. Diese Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, denn derartige Widerstände bilden durchaus eine Barriere für Einschaltstromspitzen. EW’s wurden benutzt, um bei Allstromgeräten die Heizfäden der Röhren und die Skalenlampen vor diesen Stromstößen zu schützen. Auch wurden sie verwendet, um bei Akkuladegeräten den Heizfaden des Ladegleichrichters zu schützen. Später wurden EW’s auch in Messgeräten verwendet, um den Messkreis abzusichern. Der Einfachheit halber werden diese Widerstände auch einfach nur Eisenwiderstand genannt. Ein Eisenwasserstoffwiderstand funktioniert wie ein Heißleiter, das heißt, im kalten Zustand ist sein Widerstand sehr hoch, aber mit zunehmender Erwärmung wird der Widerstandswert geringer. Diesen Effekt nutzen auch die heute üblichen Heißleiter oder Thermistoren. Im Falle des Defektes lassen sich Urdoxröhren meist nicht ersetzen. Eine Weitere Widerstandsart sind die Eisen-Urdox-Widerstände, bei denen ein Eisenwasserstoffwiderstand mit einem Urdoxwiderstand gemeinsam in einem Kolben untergebracht sind. Die Ausnahme bilden Fotowiderstände, die ja Widerstände sind, aber genau wie Fotozellen, Licht im Strom umwandeln.

  Zeit

Die Darstellung der Sockelbelegungen ist immer so gezeichnet, wie es die Röhrenhersteller angeben, also von unten gegen den Sockel gesehen, wie die Abbildung zeigt:

Eisenwasserstoffwiderstände (EW)

Urandioxidwiderstände (Urdox)

Eisenurdoxwiderstände (EU)

Andere Arten

 

3-9 V 1,8 A

920 P

EU VII

RPY 13

4-12 V 1,1 A

2410-P

EU X

 

6-18 V 0,3 A

U 3505-VE

EU XX

 

6-18 V 0,4 A

 

 

 

6-18 V 1,2 A

 

 

 

1003

 

 

 

1331

 

 

 

H 85-255/60 d 30

 

 

 

WE 33

 

 

 

 

 

letzte Aktualisierung: Dienstag, 28. Juni 2011

 

 

 

 

 

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